• Appell

     

    Mehr als 78'700 Personen haben den Appell für eine starke Pflege unterschrieben.

     

    Herzlichen Dank.

  • Die Initiative

    Nach jahrelangem Kampf um bessere Arbeitsbedingungen für Pflegende ist auf Bundesebene nichts geschehen. Als Antwort darauf ist am 29. November 2017 ist die Volksinitiative "Für eine starke Pflege" (Pflegeinitiative) formell zustande gekommen.

    Initiativtext und Komitee

     

    Die Pflegeinitiative garantiert, dass genügend Pflegefachpersonen ausgebildet werden...

    ...denn zurzeit werden jährlich nur etwa 43% des eigentlichen Bedarfs ausgebildet. Und bis ins Jahr 2030 werden 65'000 zusätzliche Pflegende benötigt.

    • Aus- und Weiterbildung staatlich unterstützen
    • Ausbildungslohn (HF/FH) erhöhen
    • Definition und Förderung Weiterbildung

    Die Pflegeinitiative sichert die Pflegequalität...

    ...denn eine ungenügende Anzahl and Pflegefachpersonen führt zu einer höheren Burnoutrate, Unzufriedenheit am Arbeitsplatz und sogar zu einer höheren Erkrankungs- und Sterberate bei Patienten

    • Maximale Anzahl von Patienten, für welche eine Pflegefachperson zuständig ist
    • Finanzierung der Pflegeleistung entsprechend dem tatsächlichen Pflegeaufwand  

    Die Pflegeinitiative hält das Personal länger im Beruf...

    ...denn pro Jahr geben etwa 2'400 Pflegefachpersonen ihren Beruf auf. Fast ein Drittel davon sogar noch vor dem 35. Lebensjahr.

    • Leistungen mit und ohne ärztliche Verordnung festlegen (gleich Bedarfsabklärung, KLV Art. 8 und Kontrolle wie heute)
    • Bessere Vereinbarkeit Beruf mit Familie
    • Verlässliche Zeit- und Dienstplanung
    • Durchsetzung Arbeitsgesetz
    • Arbeitsbedingungen sind im GAV geregelt oder entsprechen GAV-Standard
  • SPENDEN

    Jede Spende hilft der Pflegeinitiative!

  • Politischer Prozess

    November 2017 bis Oktober 2019

    Einreichung der Pflegeinitiative, Ablehnung durch den Bundesrat, Indirekter Gegenvorschlag und Vernehmlassung

    Nach Einreichung der Initiative mit den 120'000 gesammelten Unterschriften lehnt der Bundesrat die Forderungen ohne Gegenvorschlag ab. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-NR) überarbeitet ihren Gegenvorschlag im Oktober 2019 auf Grund der Rückmeldungen der Vernehmlassung.

     

    November 2019 bis Februar 2020

    Nationale Wahlen, Wintersession im Parlament. Beratung in der Kommission des Ständerat (SGK-SR)

    Der neu zusammengesetzte Nationalrat lehnt die Pflegeinitiative am 17.12.2019 relativ knapp zu Gunsten des indirekten Gegenvorschlags ab. Somit stimmt er Massnahmen im Bildungsbereich und einer Änderung im KVG zu, die es Pflegefachpersonen ermöglicht, definierte Leistungen direkt mit den Krankenkassen abzurechnen. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates verschlechtert jedoch den indirekten Gegenvorschlag im Februar 2020. Sie zeigt wenig Einsicht, dass zukünftige Pflegefachpersonen mit Ausbildungsbeiträgen des Bundes finanziell unterstützt werden sollen.

     

    Indirekter Gegenvorschlag oder Volksabstimmung?

    Der National- und der Ständerat nehmen eine Differenzbereinigung vor. Einigen sich die Räte im Plenum nicht, kommt es zur Einigungskonferenz von Delegierten aus dem National- und Ständerat. Diese kann in der Herbst- oder Wintersession 2020 erfolgen. Verbessert der National- und Ständerat den indirekten Gegenvorschlag im Sinne der Initiative, könnte das Initiativkomitee diese zurückziehen und der indirekte Gegenvorschlag würde in Kraft treten. Ist der verabschiedete indirekte Gegenvorschlag jedoch ungenügend kann es frühstens im ersten Halbjahr 2021 zur Volksabstimmung kommen.

  • FAQ & Argumente

  • Shop

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    Mitglieder

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    Die Hälfte des Verkaufserlöses geht an die Pflegeinitiative.

     

    And what nursing has to do in either case, is to put the patient in the best condition for nature to act upon him
    Florence Nightingale

  • Mitmachen

    Wollen auch Sie sich für eine starke Pflege mit Zukunft einsetzen?

    Schreiben Sie uns eine kurze Nachricht an info@pflegeinitiative.ch

    Auch Anregungen und Ideen sind willkommen.

    Diese Einzelpersonen und Organisationen unterstützen die Pflegeinitiative.

     

  • Kontakt

     

    Für Medien:

    SBK Geschäftsstelle, Bern Tel. 031 388 36 36 (Bürozeiten)

    Medienkontakt auf Deutsch:

    Yvonne Ribi, Geschäftsführerin SBK Schweiz Tel. 079 830 48 50

    Medienkontakt auf Französisch:

    Sophie Ley, Präsidentin SBK Schweiz Tel. 079 374 49 02

    Medienkontakt auf Italienisch:

    Luzia Mariani, Präsidentin ASI Ticino Tel. 0039 340 0719989